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Johann Peter Hebel – Das Nachleben der Worte

Ein Engel liest in einem Buch.

Der Freundeskreis Literaturhaus Heidelberg e. V. lädt ein zum Vortrag

Johann Peter Hebel – Das Nachleben der Worte
Alexander Knopf führt durch die virtuelle Ausstellung der ›Theodor Springmann Stiftung‹ in Heidelberg

am Donnerstag, dem 3. September 2026 um 19.00 Uhr im Museum Haus Cajeth

Am 22. September 2026 jährt sich der Todestag Johann Peter Hebels zum zweihundertsten Mal. Die Mitarbeiter der in Heidelberg herausgegebenen historisch-kritischen Edition der »Sämtlichen Schriften« Hebels haben dieses Datum zum Anlass genommen, die verschiedenen Facetten seines Schaffens in einer virtuellen Ausstellung näher zu beleuchten.

Hebel ist dem größeren Publikum heute vor allem als Autor einiger Kalendergeschichten bekannt. Nahezu vergessen ist das übrige Werk. So hat Hebel mit den »Allemannischen Gedichten«, im 19. Jahrhundert eines der am häufigsten aufgelegten Bücher, die deutsche Dialektdichtung salonfähig gemacht. Seine »Biblischen Geschichten« waren lange Zeit Schullektüre. Und auch seine Briefe sind von ganz eigenem Reiz.
Anhand von etwa 120 ausgewählten Manuskripten, Originaldrucken und Objekten bietet die Ausstellung Einblicke in Hebels Leben und Werk. Alexander Knopf wird durch die Schau führen, einige der merkwürdigsten Stücke der Sammlung genauer vorstellen und dabei auch die neuesten Funde aus der Editorenwerkstatt mitteilen.

Dr. Alexander Knopf ist Leiter des literaturwissenschaftlichen Bereichs der ›Theodor Springmann Stiftung‹ in Heidelberg und Mitherausgeber von Hebels »Sämtlichen Schriften«. Daneben lehrt und forscht er am Germanistischen Seminar.

Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören eine Edition von Elegien aus dem Nachlass von Günther Anders mit dem Titel »Die Totenpost« (2022), eine Edition und Interpretation von Novalis’ »Heinrich von Afterdingen« (2015, 2 Bde.) sowie die beiden Sammelbände »Abschied vom Individuum: Romantische Konzeptionen von Individualität und ihre Kritik« (2022, mit Verónica Galfione) und »Sprachdenken in der frühen Romantik« (2026, mit Christian Benne).

Eintritt: 8,– €, ermäßigt 5,– €

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Gesellschaft der Freunde des Museums Haus Cajeth e.V. und Hassbecker’s Buchhandlung.