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Petr Hruška/Urs Heftrich: »Poesie in ihre Wildheit zurückbringen«.

Porträt ein Mann mit Bart spricht in ein Mikrofon.

Der Freundeskreis Literaturhaus Heidelberg e.V. lädt herzlich zu der Veranstaltung

Petr Hruška/Urs Heftrich:
»Poesie in ihre Wildheit zurückbringen«.
Ein tschechisch-deutscher Lyrikdialog

am Montag, den 24. November 2025 um 19.00 Uhr im Museum Haus Cajeth

»Man sollte immer wieder und wieder versuchen, die Poesie in ihre Wildheit zurückzubringen. Denn sie ist wild, sie ist ungeordnet, sie ist unsicher, nichts Selbstverständliches«, so lautet das Credo des mährischen Dichters Petr Hruška. Hruškas Poesie ins Deutsche zu bringen, ohne sie zu domestizieren, ist dem Heidelberger Slawisten, Übersetzer und Lyriker Urs Heftrich schon seit längerem ein Anliegen. Für Aufsehen sorgten die beiden, als sie 2018 aus Protest gegen die populistische Regierung von Andrej Babiš gemeinsam aus der Jury für den tschechischen Staatspreis für Literatur austraten. Gemeinsam werden sie nun auch zu hören sein: Petr Hruška auf Tschechisch und in den Übertragungen von Urs Heftrich, dieser wiederum mit eigenen Gedichten – ein tschechisch-deutscher Lyrikdialog.

Petr Hruška wurde 1964 in Ostrava geboren, promovierte über den Surrealismus, lehrte u.a. an der Universität Brünn und forscht dort an der Akademie der Wissenschaften. Er gilt als einer der bedeutendsten tschechischen Gegenwartsdichter.

Der Übersetzer und Lyriker Urs Heftrich, 1961 in Freiburg geboren, lehrt slavische Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg.

Eintritt: 8 €, ermäßigt 5 €

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Tschechischen Literarischen Zentrums und der Mährischen Landesbibliothek und der Gesellschaft der Freunde des Museums Haus Cajeth e.V.

Porträt ein Mann mit Bart spricht in ein Mikrofon.
Lyrik-Dialog: Petr Hruška © Jiří Zerzoň