Hänsel und Gretel umarmen Schneewittchen

& Achim Freyer spielt mit

Ausstellung vom 8.07. – 4.11.2017
Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 11.00 – 17.00 Uhr
Vernissage: 8.07.2017 um 16.00 Uhr mit Hoffest

Einladung_Vernissage „Hänsel und Gretel umarmen Schneewittchen“ als PDF-Datei

Zur Premiere des „Freischütz“ kam er jüngst für einen Abend nach Heidelberg, zu seinen eigenen Premieren bei den Schwetzinger Festspielen und am Nationaltheater Mannheim waren wir seine Gäste. Achim Freyer besucht uns seit 20 Jahren und hat zahlreiche Bilder der Kraichgauer und der Stettener Künstler für seine Sammlung bei uns gefunden.

Anfang Januar 2014 lud er mich zu seinem 80. Geburtstag ein und erzählte mir von seinen Proben zu Heinz Holligers Oper „Schneewittchen“ am Theater Basel. Damals entwickelten wir die Idee, seine bildnerischen Arbeiten zu Schneewittchen zusammen mit Bildern aus den Werkstätten, die wir beide schätzen, dermaleinst in einer Ausstellung bei uns zu zeigen.

Im Januar 2017 überraschte mich in der Sammlung Prinzhorn bei einem Vortrag über das Werk von Paul Goesch die Abbildung einer Zeichnung von Schneewittchen aus „Der Geisteskranke und sein Werk“ (Leipzig 1923). Die Zeit war reif, unsere Märchenphantasien zur Aufführung gelangen zu lassen, zumal Achim Freyer die Ausstellung zu seinem nächsten Geburtstag, im Kunsthaus seiner Stiftung in Berlin zeigen möchte. Zu „Schneewittchen“ gesellen sich „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, die am 9. Dezember unter seiner Regie in der Staatsoper Berlin Premiere haben werden.  In fünf namhaften Ateliers haben begabte Künstler/innen die Märchendramen ins Bild gebannt.

Um dies gebührend zu feiern, inszenieren wir ein Hoffest im heißen Sommer von Heidelberg, gemeinsam mit dem Freundeskreis Literaturhaus Heidelberg, der seit einem Jahr die Räume unserer Beletage lesend und vortragend belebt. Der Vorsitzende des Freundeskreises präsentiert in seiner Einführung launig-nachdenkliche Gedankenspielereien zur bleibenden Aktualität und Bedeutung von Märchen.

(Barbara Schulz)

Diese Ausstellung verdanken wir den Künstlerinnen und Künstlern aus

  • dem Kunsthaus KAT 18 Köln
  • der Kunstwerkstatt Mosaik in Berlin
  • der Malwerkstatt der Lebenshilfe Bad Dürkheim e.V.
  • der Kraichgauer Kunstwerkstatt in Sinsheim
  • der Kreativen Werkstatt der Diakonie Stetten e.V.

die beide Märchen in ihren Bildern zu neuem Leben erweckt haben.

Führungen können gerne telefonisch oder per Email vereinbart werden.
Kontakt: Karin Liane Mysz