festgehalten und geordnet.
Werke von Helmut Widmaier

Bunte ZeichnungDas Museum Haus Cajeth, Stiftung Sammlung Hassbecker lädt Sie herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung „festgehalten und geordnet“ – Werke von Helmut Widmaier am Freitag, den 28. März 2014 um 19.00 Uhr. Anne Bronner wird anwesend sein.

Helmut Widmaier (1927-2011) aus Leonberg-Eltingen, der seit 1976 im Samariterstift Neresheim lebte, hat in seinen letzten 15 Jahren auf vielen hundert Bildern mit Wachskreiden und Farbstiften Gewusstes und Erlebtes festgehalten und geordnet.

Sein Werk lässt sich leicht in klar abgrenzbare Motivgruppen gliedern: Häuser, Straßen, Fahrzeuge, Menschen, Tiere, Früchte etc. Denn der Zeichner gab seinen Bildgegenständen stets einfache, geradezu paradigmatische Form, die er zudem oft auf einem Bild wiederholte. Starke Farbigkeit auf weißem Grund unterstrich die Absicht, das Dargestellte herauszuheben, aber Widmaier bettete Gegenstände auch immer wieder in farbige Hintergründe ein und erkundete dabei noch und noch neue Farbstellungen. Am radikalsten lassen dieses Interesse seine Straßen- und Brückenbilder erkennen, die an Kompositionen minimalistischer Malerei erinnern.

Mehrere Jahre lang haben sich Anne Bronner und Anne Büssow um das Werk gekümmert, Ausstellungen veranstaltet und zwei Kataloge herausgegeben. 2012 ist dann das verbliebene Œuvre dem Museum Haus Cajeth überlassen worden. Dabei bildet ein Teil der Werke eine unveräußerliche Kernsammlung, die meisten der Blätter können aber zugunsten der Stiftung Egon Hassbecker veräußert werden. Die von Thomas Röske kuratierte Verkaufsausstellung im Museum Haus Cajeth gibt Einblick in die reiche künstlerische Welt des Helmut Widmaier.

Begleitend zur Ausstellung bieten wir das Buch „Der gebackene Zopf – Zeichnungen von Helmut Widmaier“ (2012), hrsg. von Thomas Röske, für 20,- € an.

Ausstellung vom 28. März bis 28. Juni 2014.
Montag bis Samstag von 11.00 bis 17.00 Uhr.

In Zusammenarbeit mit der
Gesellschaft der Freunde des Museum Haus Cajeth e.V.
Gefördert durch die Stadt Heidelberg/Kulturamt